„Keinen Schatten werfen, keine Spuren hinterlassen“
Kunstwerkgrösse 120 Breite x 100 Höhe x cm
Das Ölgemälde mit dem Titel „Keinen Schatten werfen, keine Spuren hinterlassen“ fängt einen surrealen und mystischen Moment in einer kargen Wüstenlandschaft ein. Die futuristische Katze, deren grüne Augen im Kontrast zur Trostlosigkeit der Umgebung leuchten, ist eine außergewöhnliche Verschmelzung von Tier und Mensch. Ihr menschlicher Körper ist kraftvoll und zugleich elegant, während sie mit einer Pistole zielt, die in einem präzisen, fast poetischen Moment in einem roten Apfel einschlägt.
Die Szene ist von einer gewissen surrealen Ruhe geprägt. Der Apfel, als Symbol von Versuchung und Wissen, scheint das Zentrum des Geschehens zu bilden. Die Kugel, die aus der Pistole der Katze abgefeuert wird, wird in einem Moment der Spannung eingefangen, als ob die Zeit stillsteht, was den Betrachter dazu anregt, über die Bedeutung dieses Schusses nachzudenken – was wird zerstört oder verändert?
Vor der Katze, fast wie ein stiller Beobachter des Geschehens, hängt eine große Maus an einer gigantischen Blume, die aus dem trockenen Boden der Wüste zu wachsen scheint. Ihre Präsenz, so winzig im Vergleich zu der Wüste und dem surrealen Spektakel, lässt die Szene noch bizarrer wirken. Sie scheint der einzige, wirklich menschliche Zeuge dieses außergewöhnlichen Ereignisses zu sein, während sie mit ihren großen Augen aufmerksam und ruhig das Geschehen beobachtet.
Der Hintergrund, eine weite, staubige Wüste, verstärkt das Gefühl von Isolation und zeitloser Leere. Keine anderen Lebewesen, keine anderen Spuren – nur diese bizarre, fast symbolische Szene, die den Betrachter zu einer tieferen, persönlichen Interpretation des Werkes einlädt. Das Gemälde vermittelt eine Atmosphäre von Entfremdung und Konzentration auf den Moment, ohne dass irgendeine Spur des Geschehenen in der Welt hinterlassen wird. Es spricht von Vergänglichkeit und der Frage, ob Taten und ihre Auswirkungen in der großen Leere des Universums Bedeutung haben.
Der Titel „Keinen Schatten werfen, keine Spuren hinterlassen“ scheint diesen Gedanken zu untermauern, als ob der Moment so flüchtig und bedeutungslos in einem größeren Kontext ist, dass er weder Einfluss noch Erinnerung hinterlässt.